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Krankentagegeldversicherung

Krankentagegeldversicherungen

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Krankentagegeld – Situation Arbeitnehmer

Gesetzlich versicherte Arbeitnehmer erhalten bei Krankheit bis zu, 42. Tag der Krankschreibung das Gehalt vom Arbeitgeber normal weitergezahlt. Ab dem 43. Tag der ununterbrochenen Krankschreibung hingegen wird nur noch ein Krankentagegeld durch die Krankenkasse gezahlt, welches jedoch niedriger ist als das Nettoeinkommen.

Die Berechnung des Krankentagegeldes für gesetzlich versicherte Arbeitnehmer funktioniert wie folgt (Quelle: §47 SGBV):

  • max. 70% des regelmäßig erzielten monatlichen Bruttoeinkommens
  • max. 90% des letzten Nettoeinkommens pro Monat.
  • Davon sind noch die Arbeitnehmeranteile zur Sozialversicherung, Kranken- und Pflegeversicherung abzuziehen (ca. 15% des Bruttoeinkommens für die Arbeitnehmeranteile zusammen)
  • Annäherungsweise kann man also sagen, dass die Deckungslücke bei Krankentagegeld ca. 30% des Nettoeinkommens beträgt.
  • Die monatliche Deckungslücke ist durch 30 Tage zu teilen und man erhält den zu versichernden Krankentagegeldsatz.

Geleistet wird bis zur Beitragsbemessungsgrenze von derzeit ca. 3.938 Euro brutto im Monat. Das bedeutet, dass das Krankengeld der Krankenkasse max. 2.756 Euro pro Monat beträgt. Davon würden dann noch ca. 456 Euro Sozialabgaben abgezogen werden, so dass sich eine Auszahlung von 2300 Euro ergebe.
Die Deckungslücke zum Monatsnettoeinkommen in diesem Beispiel beträgt also ca. 1.100 Euro. Abzusichern wäre also ein Krankentagegeld in Höhe von ca. 35 Euro am Tag.

Wer also beispielsweise ein Brutto von 2500 Euro im Monat und ein Nettoeinkommen von 1600 Euro verdient, würde ein Krankentagegeld ab der 7. Woche in Höhe von 1440 Euro. (da 70% von 1600). Abgezogen werden hier noch 336,94 Euro Sozialabgaben-Arbeitnehmeranteil, so dass sich eine Krankentagegeld Auszahlung von 1263,96 Euro ergäbe.

Die Deckungslücke beträgt hier 336,04 Euro, Abzusichern ist also ein Krankentagegeld von 11 Euro über eine Krankentagegeldversicherung.

Krankentagegeldversicherung für Selbständige und Freiberufler

Selbständige und Freiberufler, die gesetzlich krankenversichert sind, können das Krankentagegeld auch bei der GKV versichern. Dazu ist aber nur zu raten, sofern Sie aufgrund von Vorerkrankungen keine private Krankentagegeldversicherung mehr erhalten.
Denn die gesetzliche Krankentagegeldversicherung hat einen entscheidenden Nachteil bei Selbständigen. Sie zahlt nur 70% der durchschnittlichen Einkünfte bezogen auf die letzten 12 Monate und maximal 90% des letzten Nettoeinkommens (also Gewinns pro Monats). Da es bei selbständigen Schwankungen gibt, kann es bei der Berechnung des Krankentagegeld-Anspruchs also eine böse Überraschung geben.
Des Weiteren zahlt die gesetzliche Krankentagegeldversicherung auch nur max. 78 Wochen innerhalb von 3 Jahren. Bei mehrfacher Krankschreibung kann also irgendwann die Zahlung beendet sein.
der Abschluss einer privaten Krankentagegeldversicherung sollte also zunächst erwogen werden.

Privat versicherte Selbständige und Freiberufler, aber auch Arbeitnehmer benötigen eine private Krankentagegeldversicherung in Höhe ihres kompletten Nettoeinkommens.
Zumindest Selbständige und Freiberufler können das Krankentagegeld auch schon bereits ab dem 14. Tag versichern. Während Arbeitnehmer dies erst ab dem 43. Tag versichern können.

Krankentagegeldversicherung ohne Gesundheitsprüfung

Für Arbeitnehmer gibt es einen speziellen Tarif für eine Krankentagegeldversicherung ohne Gesundheitsfragen. Vorerkrankungen,deren Behandlung erst in den letzten 12 Monaten vor Abschluss abgeschlossen war, sind sogar mitversichert, sofern diese in den nächsten 24 Monaten nach Abschluss nicht weiter behandelt werden.Es besteht also bei diesen Erkrankungen eine Wartezeit von 24 Monaten. Es sind bis zu 20 Euro Krankentagegeld versicherbar ohne Gesundheitsfragen für Arbeitnehmer,
Für Freiberufler wie Anwälte, Steuerberater, Ärzte, Heilpraktiker und viele mehr gibt es spezielle Krankentagegeldversicherungen mit Kontrahierungszwang, also werden diese Personen trotz Vorerkrankungen versichert.

Der Münchener Verein und die DKV bieten für gesetzlich versicherte Arbeitnehmer eine Krankentagegeldversicherung ohne Gesundheitsfragen von bis zu 20 Euro/Tag für Angestellte an, DKV sogar bis 35 Euro pro Tag, bei dem keine Gesundheitsfragen zu beantworten sind.

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