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Krankenhauszusatzversicherungen – der Vergleich von Morgen & Morgen

Krankenhaus

Über acht Millionen Policen für Krankenhauszusatzversicherungen schlummern in deutschen Versicherungsordnern. Auf den ersten Blick bieten die Tarife alle die gleichen Leistungen: Ein- oder Zwei-Bettzimmer und Chefarztbehandlung. Dass aber wesentlich mehr dahinter steckt und ein reiner Preisvergleich am Ende nicht zielführend ist, belegt der Vergleich des Analysehauses Morgen & Morgen.
Schon seit über 20 Jahren analysieren die Spezialisten aus Bad Soden am Taunus die Tarifwerke deutscher Versicherer und zählen damit zu den wichtigsten Entscheidungshelfern bei der Wahl des richtigen Versicherungsschutzes.
Dabei gilt, dass Morgen & Morgen keine Versicherer bewertet, sondern ausschließlich die Tarife der Unternehmen.

So testet Morgen & Morgen

Je nach Versicherungsprodukt fällt der Test mehr oder weniger umfangreich aus. Bei einer Unfallversicherung greifen mehr Kriterien als bei einer Krankenhauszusatzversicherung.
Die Ergebnisse werden in fünf Kategorien, verbildlicht durch Sterne, eingeteilt. Die besten Tarife erhalten fünf Sterne, die schwächsten Angebote entsprechend bis zu nur einem Stern. Das Bewertungsverfahren für die Krankenhauszusatzversicherung unterteilt sich in 28 Fragen mit unterschiedlicher Gewichtung. Die Gliederung fällt folgendermaßen aus:

• Sehr wichtig (acht Fragen a fünf Punkte, maximal 40 Punkte).
• Wichtig (neun Fragen a drei Punkte, maximal 27 Punkte).
• Weniger wichtig (elf Fragen a einem Punkt, maximal elf Punkte).

Für die Erreichung von fünf Sternen, der Höchstbewertung, setzt Morgen & Morgen mindestens 60 Punkte voraus. Danach geht es in Zehnerschritten abwärts, vier Sterne für mindestens 50 Punkte, drei Sterne für mindestens 40 Punkte.
Der nachfolgende Auszug aus dem Bewertungskatalog der Versicherungsbedingungen zeigt, dass der Teufel auch bei einer so „einfachen“ Police wie der Krankenhauszusatzversicherung im Detail steckt.

• Verzichtet der Versicherer auf sein ordentliches Kündigungsrecht?
• Leistet der Versicherer im stationären Bereich auch über die Höchstsätze (3,5fach) der GOÄ hinaus?

Diese beiden Fragen sind noch offenkundig. Interessanter wird es im Folgenden, da diese Punkte bei einem Beratungsgespräch vom Versicherungsnehmer mangels Kenntnis nur selten nachgefragt werden:

• Sind Leistungen für stationäre Psychotherapie erstattungsfähig?
• Sieht der Tarif Wahlleistungen für die Unterbringung und Verpflegung der Begleitperson eines versicherten Kindes vor?
• Sind Leistungen für stationäre Kuren erstattungsfähig?
• Sind Leistungen für ambulante Operationen erstattungsfähig?

Abhängig vom Tarif und den Beiträgen, die dafür kalkuliert werden, kann der Versicherungsschutz also weit über das eigentliche Thema „bessere Unterbringung und Chefarztbehandlung“ hinausgehen. Nicht alle Anbieter sehen die angesprochenen Leistungen vor.

Das Ergebnis des Morgen & Morgen Ratings

Anders als bei Pflegetagegeldtarifkombinationen oder Krankenvollversicherungen handelt es sich bei Krankenhauszusatzversicherungen eher um Einzeltarife mit wenig Kombinationsmöglichkeiten. Vor diesem Hintergrund gab es im Test auch keine Gesellschaft, die mit mehr als einem Tarif vertreten war. Das Ergebnis war überraschend. Von den 36 Gesellschaften schafften immerhin 20 Anbieter die notwendige Punktzahl, um eine Fünf-Sterne-Wertung zu erhalten. Darunter fanden sich durchaus große Namen wie AXA oder Barmenia, aber auch die Deutsche Familienversicherung. Die schwächste Wertung mit zwei Sternen erhielt die Mecklenburgische. Erstaunlich war, dass ein alteingesessener Krankenversicherer wie die Landeskrankenhilfe nicht über drei Sterne hinauskam. Gleiches gilt auch für die DeBeKa, nach Anzahl der versicherten Personen Deutschlands größter Krankenversicherer.

Allianz, Hanse-Merkur und Provinzial mussten sich mit vier Sternen zufriedengeben. Allerdings wollen wir nicht vergessen, dass für eine Fünf-Sterne-Auszeichnung schon sehr spezifische Sachverhalte erfüllt sein müssen, die auf den ersten Blick nicht für jeden Versicherungsnehmer relevant sind. Dazu zählt unter anderem die Frage, ob der Versicherer auf sein ordentliches Kündigungsrecht verzichtet.

Das Rating von Morgen & Morgen belegt, dass auch ein einfaches Produkt wie eine stationäre Zusatzversicherung durchaus im Leistungsfall für den Versicherungsnehmer ihre Tücken habe kann. Verbraucher sollten daher den häufig vereinfachenden und verniedlichenden Ausführungen von Ein-Firmen-Vertretern nicht unbedingt folgen. Die Morgen & Morgen Software ist aus deutschen Versicherungsmaklerbüros nicht wegzudenken. In Zusammenarbeit mit einem Makler können Versicherungsnehmer sichergehen, dass sie den Tarif bekommen, der ihren Vorstellungen von Preis-Leistungs-Verhältnis entspricht.

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