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Zahntarife im Vergleich (Stiftung Warentest-Finanztest)

  • Die besten Tarife aus dem Finanztest Zahnzusatzversicherung Vergleich
  • Leistungen für Zahnersatz, Zahnbehandlung, Kieferorthopädie
  • bis 100% Zahnersatz möglich
  • Tarife ohne Gesundheitsfragen
  • Tarife ohne Wartezeiten

Die Stiftung Warentest testet von Zeit zu Zeit in der Verbraucherzeitschrift Finanztest die bekanntesten Zahnzusatzversicherungen am Markt. Im letzten Zahnzusatzversicherung Warentest, der 05/2018 stattgefunden hat, haben besonders folgende Tarife mit sehr guten Bewertungen abgeschlossen:

Die Testsieger Zahnzusatzversicherung vergleichen:

Der aktuelle Zahnzusatzversicherung Warentest 2018 (aus der Finanztest 05.2018)

Hier erhalten Sie Informationen zum aktuellen Zahnzusatzversicherung Finanztest 2018. Hier wurden zudem die neuen Tarife UKV ZahnPrivat Premium und Hallesche Giga.Dent sehr positiv bewertet. Testsieger wurden:

  • Deutsche Familienversicherung Zahnschutz Exklusiv
  • Bayerische Zahn Prestige
  • Hanse Merkzur EZL Zahn Luxus

Auch der im Jahr 2014 eingeführte Tarif mit 100% Erstattung DKV KDTP100 und KDB wurde extrem gut bewertet.

Vergleich von Stiftung Warentest unzureichend

Kritikpunkte

  • Erstattung für Zahnersatz macht 8/10 der Bewertung aus – Zahnbehandlung (zahnerhaltende Maßnahmen) wird nur rudimentär und Kieferorthopädie gar nicht bewertet.
  • Zwischen Tarifen mit Preis-Leistungsverzeichnis Material- und Laborkosten wird kein Unterschied gemacht
  • Tarife, die eine Implantat-Anzahlbegrenzung beinhalten werden nicht abgewertet.
  • Kein Unterschied zwischen Tarifen, die für Funktionsanalyse bedingungsgemäß leisten und Tarifen, die dies nicht klar definieren
  • Kaum Unterschied in der Bewertung von Tarifen mit strenger Summenbegrenzung und wenig Summenbegrenzung
  • Zahnstatus des Kunden spielt bei Bewertung keine Rolle (unterschiedliche Gesundheitsfragen, Mitversicherung fehlender Zähne

Im ganz aktuellen Zahnzusatzversicherung Warentest berücksichtigte man abermals viele wichtige Bereiche komplett gar nicht. Man übernahm bezüglich oben genannter Tarife einfach die alten Noten und bewertete bei den neu hinzugekommenen Tarifen wieder nur den Bereich Zahnersatz, nicht aber Zahnbehandlung, Kieferorthopädie, Summenbegrenzungen, Funktionsanalytik, Begrenzungen der Implantatanzahl.

So haben natürlich die alten Tarife wieder recht gut abgeschnitten, doch warum einige Tarife ebenfalls so hervorragende Benotungen bekommen haben, wie die Hanse Merkur Tarife, die nach einem eigenen Preis-Leistungsverzeichnis für Material- und Laborkosten abrechnen und nicht nach den aktuell üblichen Preisen ist schleierhaft und zeugt von minderer Qualität des aktuellen Zahnzusatzversicherung Warentest.
Zudem sind wichtige neue Tarife gar nicht mit berücksichtigt worden, zu diesen zählt beispielsweise der Tarif Württembergische Zgu70 BZGU20 ZBU. Es wurde nur eine deutlich schlechtere Tarifkombination der Württembergische getestet. Dieser Tarif hätte aufgrund seiner Leistungen und dem günstigen Beitrag auf den ganz vorderen Plätzen vertreten sein müssen, zumindest, wenn man der Logik der Stiftung Warentest uneingeschränkt gefolgt wäre. Dass dieser Tarif gar nicht auftaucht, spricht nicht gerade für eine redaktionelle Meisterleistung von Stiftung Warentest.
Trotzdem bietet der Zahnzusatzversicherung Vergleich von Finanztest einen gute Anhaltspunkt dafür, welche Tarife durchaus empfehlenswert sind und nicht zuletzt sorgten die regelmäßigen Tests von Stiftung Warentest dafür, dass es heut mehr empfehlenswerte Zahntarife gibt als je zuvor.

Zahnzusatzversicherung Warentest – das müsste bewertet werden

Es sollte zum einen nicht nur die Erstattung für Zahnersatzkosten, sondern auch die nicht unerheblichen Kosten für Zahnbehandlung und Kieferorthopädie berücksichtigt werden.
Des Weiteren spielen anfängliche Summenbegrenzungen eine Rolle, sowie die Frage, welche Gesundheitsfragen ein Tarif im Antrag stellt und ob e dadurch überhaupt für die betreffende Person im Einzelnen geeignet ist (Stichwort: Fehlende Zähne mitversichert?.)
Generell ist es zu stumpf einfach nur Preis und Erstattungs-Prozentsatz zu vergleichen, zumal er Beitrag sich im Laufe der Zeit erhöhen kann und eine Versicherung immer so viel kosten muss, wie sie auch im Durchschnitt an Schäden pro Versicherten zu regulieren hat.

In unserem eigenen Zahnzusatzversicherung Warentest lassen wir nicht nur die offerierten Erstattungssätze in Prozent für Zahnersatz in die Bewertung einfließen, sondern berücksichtigen auch den Leistungsbereich Zahnbehandlung, sowie die Frage auf was sich der Erstattungssatz tatsächlich bezieht (Stichwort: Preis-Leistungsverzeichnis bei Material-Laborkosten, was im Zusammenhang mit dem Wohnort durchaus zu deutlichen Abweichungen bei den tatsächlichen Erstattungssätzen führen kann, wenn ein Tarif diesbezüglich eigene Höchstpreise festlegt).

Zahnzusatzversicherung Warentest – speziell für Kinder

Für Kinder gelten ganz andere Kriterien als für Erwachsene, die auf der Suche nach einer Zahnzusatzversicherung sind. Ein Zahnzusatzversicherung Warentest, der die Bedürfnisse von Kindern berücksichtig, die an eine Zahnzusatzversicherung zu stellen sind, wäre daher mehr als angebracht.
Insbesondere der Leistungsbereich der Kieferorthopädie müsse dazu in den Focus gerückt werden.
Folgende Zahnzusatzversicherungen würden in einem Zahnzusatzversicherung Warentest für Kinder besonders gut abschneiden, da sie besonders umfangreich für kieferorthopädische Behandlungen leisten, sofern diese medizinisch notwendig sein sollten.

Hierbei sei angemerkt, dass die Krankenkasse ab einer mittelschweren Kieferfehlstellung, also ab Kieferindikationsgruppe 3 (KIG3) eine einfache KFO-Leistung erbringt. Mehrkosten für eine höherwertige Behandlung z.B. für Funktionsanalyse, unsichtbare Brackets, Retainer werden nicht von der GKV erstattet. Die Mehrkosten liegen bei ca. 1500-2000 Euro.
Da der Fall KIG 3-5 häufiger vorkommt als KIG 1 und 2, sollte ein Zahntarif für Kinder vor allem besonders viel in den KIG 3-5 Situationen zahlen. Nach diesen Kriterien sollte auch ein seriöser Zahnzusatzversicherung Vergleich von Stiftung Warentest (Finanztest) vorgehen, wenn es ihn denn gäbe.
Angemerkt sei hier, dass in vielen Fällen bei iner Einstufung in Kieferindikationsstufe 1 aus medizinischer Sicht noch keine Behandlungsnotwendigkeit besteht, in der Regel wird dies erst ab KIG 2 relevant.

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